Das Wichtigste heute
Die heutigen Web-News drehen sich um drei Themen: Googles Streit mit der EU um den DMA, Störungen bei Google Analytics und eine Sicherheitslücke bei KI-Assistenten in Browsern. Hier das Wesentliche und was es für Unternehmenswebsites bedeutet.
Google legt Einspruch gegen die Weitergabe von Suchverläufen ein
Laut Search Engine Roundtable hat Google Einspruch gegen die EU-Vorgabe eingelegt, nach dem Digital Markets Act (DMA) Suchverlaufsdaten zu teilen. Nick Fox, Senior Vice President bei Google, sagte, er fühle sich „traurig“ und „schrecklich“ für europäische Nutzer. Google hatte zuvor erklärt, die Umsetzung bedeute die größte Qualitätsminderung der Suche in 28 Jahren.
Für Sie: Wer Kunden in Europa anspricht, sollte mit Änderungen bei der Ergebnisanzeige rechnen und Traffic-Quellen streuen: SEO, Newsletter, Social Media und Werbung.
Google Analytics: Ladeprobleme
Google bestätigte am 29. September Ladeprobleme bei Google Analytics; die Plattform ist teilweise wiederhergestellt, eine vollständige Behebung wird erwartet. Wirken Ihre Berichte unvollständig, warten Sie die Normalisierung ab.
Business-Profile und AI Overviews: zwei Änderungen im Blick
Google ergänzte die Richtlinien für Unternehmensprofile um „Missbrauch von Support-Kanälen“, und ein Fehler platziert Markierungen von Dienstleistern ohne öffentliche Adresse mitten im Ozean auf Google Maps. Bei AI Overviews testet Google erneut Quellenkarten unter der Antwort statt rechts, laut Search Engine Roundtable zum dritten Mal.
Suche
Das Spam-Update vom September 2026 läuft seit dem 25. September über etwa zwei Wochen.
Regulierung
Google legt Einspruch gegen die DMA-Pflicht zur Weitergabe von Suchverläufen ein.
Messung
Google Analytics nach Ladeproblemen teilweise wiederhergestellt.
Sicherheit: Erweiterungen können KI-Assistenten im Browser kapern
Wie The Hacker News berichtet, zeigten Forscher von Forever Security (Gal Weizman), dass eine Erweiterung mit Rechten zur Seitenänderung und Netzwerkkontrolle die KI-Assistenten in Chrome (Gemini Live), Perplexity Comet, Microsoft Edge, Opera Neon und Claude in Chrome kapern kann. Google hat Chrome gepatcht (CVE-2026-0628, CVSS 8,8), Microsoft Edge (CVE-2026-55945). Für die übrigen Produkte wurden keine datierten Patches genannt.
Empfehlung: Browser aktualisieren, ungenutzte Erweiterungen entfernen und Berechtigungen begrenzen.
Browser-Überblick
| Datum | Meldung | Quelle |
|---|---|---|
| 27. September | Opera aktiviert das VPN automatisch in öffentlichen WLANs | gHacks |
| 23. September | Microsoft will den Internet-Explorer-Modus in Edge bis Ende 2029 einstellen | gHacks |
| 17. September | Firefox 156: PDFs laden 45 % schneller | gHacks |
Was Sie heute tun können
- Rankings und Traffic während des Spam-Updates beobachten.
- Google-Business-Profile und Richtlinien prüfen.
- Browser aktualisieren und Erweiterungen prüfen.
- Analytics-Zahlen mit einer zweiten Quelle abgleichen.
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